Donnerstag, 26.01.2012
Die Ausstellung der Willi Klenck Dokumentation findet im Lamstedter Rathaus statt
20:00 Uhr, Foyer des Rathauses der Samtgemeinde Börde Lamstedt
Geschäftsführer der Jusos bei der Gedenkveranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima
06. August 20100 Kommentare
Am Mittwoch, dem 06. August 2010, fand um 8.00 Uhr in der Aegidienkirche in Hannover eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima statt.
Unter den Gästen waren neben einigen Vertreterinnen und Vertretern aus der Regionsversammlung, dem Rat der LHH, den Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppen die Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack (SPD), die Landtagsabgeordnete Sigrid Leuschner (SPD), die Ehrenvorsitzende des Freundschaftskreises Hannover – Hiroshima Birgit Merkel (SPD), der jetzige amtierende Vorsitzende Georg-Günther Thürnau und vom DGB Region Niedersachsen-Mitte der Vorsitzende Sebastian Wertmüller sowie der Gewerkschaftssekretär Steffen Holz. Für die Jusos nahm der Bezirksgeschäftsführer Frank Straßburger an der Gedenkveranstaltung teil.
In der Bildmitte: Bezirksgeschäftsführer Frank Straßurger, links neben ihm die Landtagsabgeordnete Sigrid Leuschner, rechts neben ihm die Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack.
Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann und Bürgermeister Bernd Strauch sprachen zu dem Geschehen vor 65 Jahren und riefen dazu auf, alles zu tun, dass sich dieses niemals wiederholt.
Am 06. August 1945 erlebte Hiroshima als erste Stadt das Inferno atomarer Zerstörung. Mehr als 150.000 Menschen kamen in Hiroshima grausam ums Leben, etwa 80 % der Stadt wurden zerstört. Drei Tage später gab es in Nagasaki beim zweiten Atombombenabwurf ebenfalls eine große Zahl an Opfern und Zerstörung. Unter den Spätfolgen der atomaren Verstrahlung durch den Atombombenabwurf leiden auch heute noch die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Städte.
Hannover steht in einer besonderen Verantwortung, wenn es darum geht, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten und mitzuhelfen, dass sich Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen kann. Seit 42 Jahren gibt es einen regelmäßigen Jugendaustausch mit Hiroshima. Beide Städte sind durch eine Städtepartnerschaft miteinander verbunden. Diese wird durch persönliche Begegnungen, gegenseitige Besuch und regelmäßig Kontakte gepflegt. Mit dem Hiroshima-Gedenkhain hinter dem Kinderkrankenhaus auf der Bult gibt es einen besonderen Ort in Hannover, der die Verbundenheit mit der Partnerstadt dokumentiert.
Nach den beiden Ansprachen wurde in der Aegidienkirche um 8.15 Uhr, der Uhrzeit des Bombenabwurfs, zur Mahnung die von der Stadt Hiroshima gestiftete Friedensglocke durch den Stadtsuperintendenten und den Bürgermeister angeschlagen. Abgeschlossen wurde die Gedenkveranstaltung mit einer Kranzniederlegung und der Durchführung der traditionellen Trauer-Teezeremonie.
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