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Jusos machen “Atom-Alarm“ vor dem CDU Büro in Hannover

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26. Juli 2010 4 Kommentare

Am 26. Juli hatte die Initiative Campact zum bundesweiten “Atom-Alarm“ aufgerufen. Bei dieser Anti-Atom-Aktion sollte vor den Büros der jeweiligen CDU und FDP Bundestagsabgeordneten eine halbe Stunde lange lautstark „Alarm“ gemacht werden, um die MandatsträgerInnen oder deren MitarbeiterInnen dazu zu bewegen eine Resolution gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg entgegen zu nehmen.

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Auch die Jusos aus dem Bezirk und natürlich insbesondere aus dem Unterbezirk Region Hannover waren zahlreich gekommen, um diese Aktion tatkräftig zu unterstützen. Im Gepäck die obligatorischen Jusofahnen, 50 Fan-Ratschen zum Krach Machen, einige Fässer “Atom-Müll“ (Stichwort: haben sie noch Platz im Keller?), rote “Brennstäbe“ (Wassereis zur Abkühlung) und ebenso Flyer und diverse Transparente und Banner. So gerüstet machten sich die ca. 20 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten auf den Weg zum CDU Wahlkreis Büro im Stadtteil List. Nicht zuletzt das kleine Fahnenmeer sorgte dafür, dass alleine schon auf dem Weg zur Veranstaltung viele Flyer verteilt werden konnten und viele Leute wissen wollte was denn Heute in Hannover los sei?
Vor dem Büro angekommen machten dann die Jusos zusammen mit den anderen Atomkraftgegner jede Menge Krach vor dem Büro, doch auf eine Reaktion warteten die Teilnehmer/Innen vergeblich. So konnte die Resolution leider nicht übergeben werden, obwohl Personal im CDU Büro anwesend war, schließlich kam zwischenzeitlich ein Mitarbeiter auf den Balkon, um Fotos von uns zu machen. Die Resolution wurde dann anschließend unter dem Beisein von Lokalpresse und Fernsehen in den Briefkasten gesteckt, schade, dass die CDU nicht die Courage hatte sie persönlich entgegen zu nehmen aber irgendwie auch nicht überraschend!

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4 Kommentare zu Jusos machen “Atom-Alarm“ vor dem CDU Büro in Hannover


Frank Straßburger

1

am 04. August 2010 um 00:08 Uhr

Lieber Armin,
mich würden interessieren, ob du ein offizieller Repräsentant von Campact bist?
Außerdem haben sich die Jusos und die SPD an der Aktion nicht beteiligt, weil wir einen Kampf gegen die CDU zelebrieren und uns dabei profilieren wollten, sondern weil es uns wichtig ist am Atomausstieg fest zu halten! Dieses rot-grüne Projekt hat schon immer gelebt von den Bürgerinnen und Bürgern die für den Atomausstieg auf die Straße gegangen sind und unter ihnen waren und sind viele parteipolitisch engagierte Menschen, denn ein gesellschaftsübergreifendes Bündnis gegen die Atomlobby können wir nur gemeinsam gewinnen und nicht fraktioniert alleine!


Daniel

2

am 03. August 2010 um 19:09 Uhr

Lieber Armin,

ich glaube nicht, das irgendjemand irgendwas gesprengt hat.

Ich finde es auch schade, dass in einem Netzwerk alles verschwimmen soll - Auch bei einem Netz kann man die Knoten die es bilden sehen. Genauso sinnvoll ist es, dass bei breiten gesellschaftlichen Bündnissen die Akteure auch sichtbar sind. Im Übrigen war unser vorgehen vor Ort mit dem Kollegen von Campact eben so abgesprochen.
Aus verständlichen Gründen lehnen viele "Parteien an sich" oder deren Verhalten ablehnen: Es wird aber im Herbst im B undesrat auf die SPD ankommen den Ausstieg aus dem Ausstieg zu verhindern. Und auch deshalb werden wir uns nicht verstecken.

MsG

DB


Armin

3

am 02. August 2010 um 18:43 Uhr

Hallo Liebe Jusos,
herzlichen Dank, dass ihr diese supertolle Aktion durch eure Fahnen und Parteisymbole vollkommen gesprengt habt.
Ich hätte nicht mit so einem Egoismus gerechnet.
Um es euch nochmal in Erinnerung zu werfen. Campact ist ein Netzwerk, dass auf die Beteilligung der BürgerInnen ohne parteipolitischen Hintergrund setzt.
Das Ziel kann doch nicht sein sich selbst zu profilieren und partei Kämpf a la CDU vs. SPD zu führen.

Gruß


Norbert Schwidder

4

am 27. Juli 2010 um 00:38 Uhr

Hallo, liebe Genossinnen & Genossen,
Vielen Dank für eure Aktion. Das ist eine tolle Unterstützung - auch und gerade für unsere anstehenden Proteste gegen den kommenden Castor-Transport hier im Wendland. Wenn ihr im November bei uns vor Ort aktiv sein solltet und einen knapp 50-jährigen stabilen Herren mit schwarzem Hut und SPD-Button (neben dem "Anti-AKW-Sticker") neben euch stehen oder sitzen sehen solltet - sprecht mich doch ruhig an. Ihr seid herzlich eingeladen zu unserer sogenannten "5. wendländischen Jahreszeit".
Mit herzlichen und dankbaren Grüßen
Euer Norbert Schwidder, SPD-Kreistagsabgeordneter aus Dannenberg


 

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